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Mit dem Dackel im Forst

Der kleinste Jagdhund – der Dackel

RauhaardackelDer Dackel gehört zu den kleinsten Jagdhunde-Rassen. Im Klischeebild des Jägers mit Hund ist es immer der Dackel, der brav an der Seite sitzt. Und das mit gutem Grund: Dackel sind Jagdhunde mit langer Tradition. Die Tiere stammen von den Bracken ab, der Ur-Ur-Ur-Ur-Ahn des Dackels war die Keltenbracke. Sogar die Römer setzten dieses Tier als verlässlichen Jagdhund ein. Und auch im Mittelalter war er als Jagdhund weit verbreitet. Ihre kleine Gestalt, kurzläufig und langgestreckt, kompakt und angstlos machten sie damals zum idealen Jäger auf Dachse – sie sind noch heute die Spezialisten für den Einsatz im Dachs-, Fuchs- und Kaninchenbau. Dieser Einsatz, bei dem das Tier auf sich selbst gestellt ist und selbst Entscheidungen treffen muss, ist auch ausschlaggebend für die stärkste Charaktereigenschaft eines Dackels: Sein Selbstbewusstsein, das häufig mit Sturheit gleichgesetzt ist. Das richtige Futter auch für kleine Hunde finden Sie bei Tackenberg.

Der Dackel bei der Jagd

Bei der Jagd ist der Dackekl ein sehr vielseitiger Begleiter. Seine Spürnase ist bei der Nachsuche von verletztem Wild sehr hilfreich. Und auch bei der Wasserarbeit kann man ihn bedenkenlos einsetzen. Weil er spurlaut ist, kann er auch gut bei Stöber- oder Drückjagden eingesetzt werden. Ein ganz entscheidender Vorteil ist seine Größe: Dadurch, dass der Hund so klein ist, hat das Wild kaum Angst vor ihm und gerät nicht in Panik – ein Vorteil für den Jäger, der so das Wild besser erkennen und ansprechen kann. Seine kurzen Beine sind allerdings auch wieder ein Nachteil: Lange Jagden bringen den kleinen Hund an seine Grenzen. Seine Kurzbeinigkeit bereitet ihm darüber hinaus bei Jagden im hohen Schnee Probleme. Durch die kompakte Größe lässt er sich jedoch gut im Rucksack transportieren.

Nicht jeder Dackel ist gleich

Der Dackel, oder auch Teckel – wie ihn die Jäger nennen, wiegt im Durchschnitt 9 Kilo. Es gibt ihn als Rauhaar-, Kurzhaar- oder Langhaar, wobei der Rauhaar-Dackel unter den Jägern am beliebtesten ist. Seine Eigenständigkeit erfordert bei der Erziehung eine konsequente Führung. Teckel sind mutig, agil, selbstbewusst bis stur. Bei der Haltung muss aus ausreichend Auslauf geachtet werden. Seine hohe Lernfähigkeit erhält man am besten auf spielerische Weise.