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Jagdhunde im Winter

Jagdhunde im Winter gut schützen

Beagle im WinterEin durchschnittlicher deutscher Winter macht  dem Hund eigentlich nichts aus. Schließlich trägt er ja schon von Natur aus seinen „Pelz“. Das Fell des Hundes ist ein natürlicher Wärmeschutz. Nässe und Schmutz bleiben gleich auf dem Deckhaar hängen, die untere Fellschicht schützt vor Wärmeverlust. Wird das Tier jedoch in der Wohnung gehalten, ist der Fellwechsel nicht ganz so ausgeprägt, wie bei Jagdhunden, die im Zwinger gehalten werden. Durch die warmen Temperaturen im Haus ist gerade der Winterpelz von Jagdhunden nicht so dicht. Dies gilt es bei der Jagd im Winter zu beachten. Die Faustregel heißt: Kleinere Jagdhunde sind kälteempfindlicher als größere Rassen und je kürzer das Fell, desto weniger Wärmeisolierung. Ein Hundemantel kann für einige Jagdhunde da eine gute Lösung sein. Frankonia bietet auf seinem Onlineshop Hundejacken und –westen an.

Das richtige Futter im Winter

Das Prinzip ist das gleiche wie beim Menschen: Verbraucht der Körper viel Energie um die Temperatur aufrecht zu erhalten, braucht er auch mehr Energiezufuhr. Gerade bei Jagden, die über mehrere Stunden gehen, kann auch das Futter etwas üppiger gewählt werden. Jagdhunde insbesondere verbrauchen im Winter auf der Jagd bis zu 30 % mehr Energie. Trotzdem Vorsicht: Gerade einige Jagdhunderassen sind sehr verfressen. Schauen Sie hier bei Tackenberg nach aktuellen Angeboten für Hundefutter.

Feuchtigkeit – Gefahren im Winter

Hund im SchneeFeuchtigkeit ist das größte Problem im Winter. Denn bei Jagdhunden funktioniert die Thermoregulation nur dann optimal, wenn sie trocken sind. Also entweder dem Hund viel Bewegung geben, damit er sich trockenlaufen kann oder nach dem Apportieren von Ente oder Ganz aus dem Wasser das Tier abfrottieren. Nach der Jagd fühlen sich Jäger und Hund am wohlsten, wenn es trocken und zugfrei ist. Gerade nach einem ausgiebigen Spaziergang im Forst oder einer längeren Jagd, kann es durch das tauende Eis oder den Schnee im Fell zur starken Feuchte am Hund führen. Hier hilft angemessenes Trockenreiben oder ein behaglicher Platz am Kamin oder der Heizung.

Maniküre und Pediküre für den Jagdhund

Im Forst sind es Schnee und Eis, in der Zivilisation Streusand und Streusalz, das den Pfoten eines Hundes im Winter am meisten zusetzt. Dabei ist die zarte Zwischenzeh-Haut im Winter besonders empfindlich. Und auch die Krallen leiden, außerdem läuft das Tier mit Schneeresten unter der Pfote nicht richtig. Nach der Jagd sollte man also auch dem treuen vierbeinigen Jagdpartner ein bisschen Pfötchenpflege mit Vaseline gönnen.
Gut vorbereitet steht der gemeinsamen Jagd im Forst auch bei Schnee und Eis nichts entgegen.