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Das richtige Zielfernrohr für die Jagd

Das Zielfernrohr – das bessere Auge

Leider ist das menschliche Auge nicht in der Lage bei der offenen Visierung Kimme und Korn und das Wild gleichzeitig scharf zu sehen und somit sicher zu treffen. Hier schafft das richtige Zielfernrohr Abhilfe. Gerade in der Dämmerung hilft das Zielfernrohr das Ziel besser zu erkennen in dem es vergrößert und damit Entfernungsabschätzung und somit die Treffsicherheit erhöht. Damit man das richtige Fernrohr findet, gehört allerdings noch viel mehr dazu. Es gibt Zielfernrohre für die Drückjagd, die Pirsch oder die Ansitzjagd. Für jeden Einsatz sind andere Daten entscheidend. Dazu kommt noch die Auswahl des richtigen Herstellers. Hier gibt es große Unterschiede in Gewicht, Preis und Technik. Es reicht vom Swarovski Z6 für rund 2.100 Euro über ein Zeiss Victory V8  für rund 2.600 Euro bis zum Schmidt & Bender PMII High Power LP für fast 5.000 Euro. Zudem kommen noch die Unterschiede in den Objektiven  und der Vergrößerung.

Zielfernrohr – Objektiv und Vergrößerung

Bei schlechten Lichtverhältnissen ist ein größerer Objektivdurchmesser für das Zielfernrohr sinnvoll, da dieser mehr Licht durchläßt und somit die Sicht verbessert. Hier sollten man bei 50 Millimetern starten, wenn gute Sicht auch in der Dämmerung oder im dunklen Forst erwünscht ist. Die Vergrößerung ist einfach zu berechnen und abhängig davon, wie weit man entferntes Wild erkennen möchte. Die Vergrößerung bei einem Zielfernrohr mit der Bezeichnung 4 x 50 heisst, wenn das Wild 100 Meter entfernt ist, erscheint es 25 Meter entfernt (100:4=25 Meter). Der zweite Wert ist der Objektivdurchmesser und beträgt hier  50 Millimeter. Zudem gibt es Angaben wie Swarovski Z6 3-18×50 oder 3-20×50 am Zielfernrohr von Schmidt & Bender. Das Bedeutet 3 bis 18 fache bzw. 20 fache Vergrößerung. Diese Zielfernrohre haben den Vorteil, dass sie für die verschiedenen Jagdeinsätze zum Tragen kommen können.

Zielfernrohr – Drückjagd, Pirsch oder Ansitzjagd

Hier ist entscheidend welche Vergrößerung ich für welche Entfernung benötige bzw. ob ich das Gewehr noch ruhig halten kann um das Wild zu erkennen. Denn die Herausforderung besteht darin, dass mit der Verdopplung der Vergrößerung sich auch das Wackeln des Jägers in seiner Ausprägung verdoppelt. Bei mehr als 10-facher Vergrößerung ist es fast nicht mehr möglich ohne Auflage das Ziel zu erfassen. Haben Sie schon mal versucht mit einem guten Fernrohr Wild zu entdecken. Immer wenn man es hat ist es schon weg. Dh. hier gilt es die richtige Einstellung für die entsprechende Jagdart zu finden.

Hier ein Paar geeignete Vergrößerungseinstellungen für verschiedene Situationen:

Drückjagd – z.B. mit dem Zielfernrohr Schmidt & Bender  1,1-4×20 PM Short Dot
1,5 x wenn man kurzfristig reagieren muss
3 x wenn das Wild weit über 30 Meter entfernt ist und ruhig steht

Pirsch – z.B. mit dem Zielfernrohr Steiner  1-4×24 Tactical
4 x im freihändig stehend oder liegend

Ansitzjagd – z.B. mit dem Zielfernrohr Walther PRS 2-12×44 IGR
6 x  aufgelegt bzw. angestrichen oder liegend

Das war nur eine kleine Auswahl der Zielfernrohre von Frankonia. Klick hier zur Gesamtauswahl.